In einer modernen Vorstadt lebt eine junge Frau allein und zurückgezogen im alten Haus ihrer Familie, ehemaliger Bergarbeiter. Seit ihrer Kindheit leidet sie an einer seltenen Krankheit, deren Symptome schwarze Flecken im Gesicht und an den Händen sind. Sie hat das Haus in seinem ursprünglichen Zustand von 1900 belassen und sammelt zwanghaft alles, was mit der Vergangenheit ihrer Familie zu tun hat: Objekte, Fotos und Zeitungsartikel.Am 13. November 2006 kündigt die Zeitung eine totale Sonnenfinsternis an. Dieser Artikel dient der jungen Frau als Ausgangspunkt für eine Reise in die Vergangenheit. Ein Jahrhundert zuvor, am 13. November 1906, kam es zu einem Ereignis, von dem ihre eigene Familie betroffen war. Während der Sonnenfinsternis erlebt sie auf dem Dachboden eine Szene aus der Vergangenheit, den Einsturz eines Bergwerkstollens, bei dem einer ihrer Vorfahren als Kind ums Leben kam. Das Erlebte führt bei ihr zu einem neuen Bewusstsein und heilt sie von ihrer Krankheit.
Zur Regisseurin: Regisseurin Corinne Garcia ist 1981 in Paris geboren. Sie studiert zunächst Literatur und orientiert sich dann in die Fachrichtung Kunst, in der sie schließlich auch ihren Abschluss macht. Die Welt der Animation begeistert sie, so dass sie ein Aufbaustudium in Animationsfilm an der Hochschule in Roubaix aufnimmt. Im Anschluss wechselt sie an die renommierte Filmhochschule Ecole de la Poudrière in Valence. "Schwarze Sonne" ist ihr Abschlussfilm, den sie in traditioneller 2D-Technik gehalten hat.






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