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Pro und ContraDie Ratifizierung im Deutschen Bundestag ist vollzogen, in Frankreich wurde die Europäische Verfassung in einer Volksabstimmung abgelehnt. Welche Positionen und Argumente Befürworter und Verfassungsgegner in der deutschen und französischen Parteienlandschaft haben, zeigt die Interviewserie. DEUTSCHLAND Pro Günter Gloser (SPD) Der Verfassungsvertrag ist Teil eines organischen Prozesses >> Interview lesen Als "entschiedener Befürworter" des Verfassungsvertrages betont Günter Gloser, europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, die völkerrechtliche Bedeutung der Verfassung sowie die nötige Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat. Peter Hintze (CDU)Entschieden für eine Ratifizierung der Verfassung >> Interview lesen Peter Hintze, europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt den Weg der Ratifizierung der Verfassung durch Bundestag und Bundesrat. Er fordert eine Debatte über Identität und Finalität der Europäischen Union. Rainder Steenblock (Die Grünen)Die europäische Verfassung wird Deutschland stärken >> Intervierw lesen Die Verfassung wird die Europäische Union "demokratischer, effizienter und transparenter" machen, schreibt Rainder Steenblock, europapolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)Die Verfassung ist ein Highlight der europäischen Integration >> Interview lesen Klar für die europäische Verfassung spricht sich Sabine Leutheusser-Schnarrenberger aus. Ihre Partei, die FDP, habe sich für eine Volksabstimmung in Deutschland eingesetzt - leider ohne Erfolg. Contra Gerd Müller (CSU)Dem vorliegenden Entwurf nicht zustimmen >> Interview lesen Zustimmung oder Ablehnung? Zumindest ihr europapolitischer Sprecher Gerd Müller spricht sich gegen eine Ratifizierung des Vertrages aus. Wolfgang Gehrcke (PDS)Nein zur vorliegenden Verfassung >> Interview lesen "Sozialstaatlichkeit, Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt", so beschreibt Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der PDS, seine Zielvorstellungen Europas. Den vorliegenden Verfassungsentwurf hingegen lehnt die PDS ab. FRANKREICH Pro Marielle De Sarnez (UDF)Mit ganzem Herzen hinter der Ratifizierung der Verfassung >> Interview lesen Eine Ablehnung der Verfassung würde Europa in eine tiefe Krise stürzen, sagt Marielle De Sarnez (UDF). Trotzdem unterstützt sie das Referendum in Frankreich. Es sei ein Baustein beim Aufbau einer echten europäischen Demokratie. Pierre Moscovici (PS)Die Verfassung ist Grundstein eines erneuerten Europas >> Interview lesen Eine Ablehnung der Verfassung würde Frankreich schwächen und isolieren, sagt Pierre Moscovici, Sozialistische Partei Frankreichs. Er hofft auf eine sachliche Debatte über die für Europa und Frankreich relevanten Themen. Gérard Onesta (Les Verts)Nur eine Etappe in der gemeinsamen Geschichte >> Interview lesen Trotz der nicht erfüllten Forderung nach einem europaweiten Referendum zur Verfassung unterstützt Gérard Onesta von den Französischen Grünen (Les Verts) den Entwurf. Die Verfassung werde die Europäische Union weiter demokratisieren. Alain Lamassoure (UMP)Die Verfassung entspricht den Bedürfnissen Europas >>Interview lesen Sollte das Referendum in Frankreich scheitern, wäre dies eine "Katastrophe für den Aufbau Europas", erklärt Alain Lamassoure von der konservativen UMP, hält aber zugleich Nachbesserungen an der Verfassung für notwendig. Contra Francis Wurtz (PCF)Mit einem "Nein" zur Neugründung der Europäischen Union >>Interview lesen Ein "Nein" Frankreichs wäre ein Akt der Solidarität, meint Francis Wurtz von der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF). Er fordert eine europaweite Debatte über die Ziele der Europäischen Union. In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung
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