Deutschland - Financial Times Deutschland
Europäische Autoindustrie im HochMit Volkswagen, Fiat, PSA Peugeot Citroen haben drei der größten europäischen Autohersteller gute Quartalszahlen vorgelegt. Die Financial Times Deutschland erwartet für die Zukunft jedoch einen härteren Wettbewerb. "Keine Frage, mit ihren Zahlen stehen die drei europäischen Volumenhersteller gut da, viel besser vor allem als die angeschlagenen US-Rivalen Chrysler, Ford oder General Motors. Doch dieser Vorsprung sollte die Europäer nicht in Sicherheit wiegen. Denn die wahren Bewährungsproben stehen der globalen Autobranche erst noch bevor. Schließlich ist selbst dem eingefleischtesten PS-Liebhaber mittlerweile klar, dass sich die Autoindustrie in den nächsten Jahren komplett verändern wird. ... Giganten von heute könnten verschwinden und neue, technisch überlegene Anbieter nach oben gespült werden. ... Mit ihren jetzt vorgelegten Profiten haben Volkswagen, Fiat und Peugeot Citroën im Gegensatz zu einigen Rivalen aber zumindest gute Grundlagen geschaffen, um die kommenden schweren Monate zu meistern."
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USAGroßbritannien - The Guardian
Streit in GenfAuch nach einer nächtlichen Krisensitzung kam es bei den
WTO-Verhandlungen in Genf zu keiner Einigung zwischen Industrie- und Schwellenländern im Hinblick auf die Liberalisierung des Welthandels. Die Tageszeitung The Guardian befasst sich mit dem möglichen Scheitern der
Doha-Runde. "Die Verhandlungen in dieser Woche sind die letzten in einer Serie von letzten Versuchen, die Handelsrunde zu retten. Kaum jemand erwartet ein aussagekräftiges Resultat. ... Wäre es so schlimm, wenn die Doha-Gespräche kollabieren? Die meisten würden es nicht bemerken. Der internationale Handel ist über das letzte Jahrzehnt rasant gestiegen, nicht aufgrund der WTO, sondern größtenteils dank der immer engeren Integration von Indien und China in die globale Wirtschaft. Nichtsdestoweniger würden reiche Länder das Fehlschlagen der Gespräche als eine Entschuldigung nutzen für ihre unfairen individuellen Handelsverhandlungen mit Entwicklungsländern. Vielleicht läge die düsterste Lektion eines Scheiterns von Doha in einem anderen Bereich: Klimawandel. Dort ist auch koordinierte Aktion nötig."
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GlobalTschechien - Mladá fronta DNES
Tschechische Krone belastet UnternehmenDer Siemens-Konzern kündigte an, seinen Standort in Prag zu schließen und mehr als 1000 Leute zu entlassen. Die liberale Tageszeitung Mladá fronta DNES befürchtet, dass Siemens kein Einzelfall bleiben wird: "Die tschechische Wirtschaft wird auch durch die Schließung eines so großen Unternehmens nicht gefährdet und die Leute werden in Prag oder anderswo neue Arbeit finden. Trotzdem wird es schwer werden, Ersatzfirmen anzulocken, wenn die großen Firmen beginnen, die Koffer zu packen." Der Hauptgrund für die Abwanderung liege im extrem starken Kurs der tschechischen Krone. "Aus der Sicht der ausländischen Firmen, die in Euro oder Dollar rechnen, erhöht die Krone die Kosten für Löhne und Gehälter um bis zu 40 Prozent. In einem solchen Umfeld zögern nur wenige. Es könnte auch Firmen treffen, die unter anderen Umständen in Tschechien bleiben und Jahre lang prosperieren würden."
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