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Dieses Quartal
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Im Spiegel der Zeitschriften Nr.9 : Erinnerung, Geschichte und Politik
Von Januar bis März 2008 befassten wir uns mit dem Verhältnis von Erinnerung, Geschichte und Politik in acht Ländern:
Deutschland, Frankreich, Ungarn, Polen, Litauen, Belgien, Russland und Spanien. All diese Länder sind gerade dabei, ihr Verhältnis zur Vergangenheit neu zu definieren. Wie lassen sich diese Debatten auf europäischer Ebene einordnen? Die Internetnutzer sind der Frage nachgegangen, inwieweit die ferne Vergangenheit das heutige Geschichtsbild beeinflusst, das oft von nationalen Mythen und den beiden Weltkriegen geprägt ist. Weiterhin haben sie die gemeinsamen Wurzeln Europas und deren aktuelle Bedeutung untersucht.

Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 8, Die Türkei-Frage neu betrachtet
Die Türkei nimmt unter den EU-Beitrittskandidaten eine Sonderstellung ein. Bereits 1959, also zwei Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge, stellte sie einen Antrag auf Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), der Vorläuferin der Europäischen Union (EU). Das 1963 in Ankara geschlossene Assoziierungsabkommen erwähnt bereits die „Möglichkeit eines Beitritts zur Gemeinschaft“.

Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 7: Eine vereinfachte Verfassung: die Lösung für Europa?
Im Morgengrauen, des 23. Junis, hat Angela Merkel ihr Ziel nach 30 Stunden Verhandlung ohne Unterbrechung erreicht. Die Diskussionen waren reich an Spannungen, an bilateralen und multilateralen Zusammenkünften, an Psychodramen und zum Schluss auch noch an Drohungen gegenüber Polen.
Dennoch hat Frau Merkel das schwer errungene Abkommen über den neuen Reform-Vertrag erzielt, der Europa aus der institutionellen Unbeweglichkeit heraushelfen wird und ihm erlauben müßte, den wirklichen Vertrag anzugehen. Im Dezember 2007, sechs Monate nach dem EU-Gipfel, werden die Siebenundzwanzig dann eine endgültige Version des Vertrages über das Funktionieren der Europäischen Union herausgeben.

Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 6: Europa : Sprachen in Hülle und Fülle
Im Alltag hindern die Appelle der Sprachwissenschaftler die Politiker nicht daran, die Kulturbudgets radikal zu kürzen, und in manchen Ländern sind auch die Unterrichtsmethoden dem Spracherwerb nicht gerade förderlich. Es gibt auch Lehrer, die den Zeichen der Zeit mit Wagemut standhalten, indem sie vorschlagen Homer zu analysiern oder Shakespeare mit sozial benachteiligten Jugendlichen zu spielen. Und es klappt! In einer offenen Welt, die wir uns kosmopolitisch und intelligent wünschen, ist die Mehrheit der Sprachen eine Angabe und eine Verkehrssprache, eine Notwendigkeit. Früher war diese Verkehrssprache Griechisch, Latein und dann Französisch. Heute ist es Englisch, vor allem für die Wissenschaftler, die Geschäftsfrauen und -männer, die Touristen... Das bedeutet dennoch nicht das Verschwinden der anderen internationalen, Landes- und regionalen Sprachen. Im Internet zum Beispiel, verzeichnet die vor zehn Jahren noch allgegenwärtige englische Sprache in letzter Zeit durch das Aufkommen anderer Sprachen (Chinesisch, Japanisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Koreanisch) einen deutlichen Rückgang. Auf jeden Fall ist eine Trendumkehr offensichtlich. Die Nutzung der Informations-technologien ist demzufolge nicht in unvermeindlicher Weise Synonym für Standardisierung und mit Banalisierung.

Im Spiegel der Zeitschriften Nr.5, Einwanderung: die enge Pforte

Was für die einen ein Alptraum ist, betrachten andere als Chance.


Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 4: Mit oder ohne Verfassung, welche Zukunft?
In der neuen Ausgabe wird die Zukunft Europas  - mit und ohne Verfassung - beleuchtet. Wir können nicht auf die in Frankreich und den Niederlanden im Frühjahr 2007 geplanten Wahlen warten, um erneut darüber nachzudenken, welche Auswirkungen die Ablehnung des Verfassungsentwurfs durch Franzosen und Niederländer bei den Volksbefragungen 2005 haben wird. Und das aus mehreren Gründen: Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft von Januar bis Juni 2006 hat versucht, einen Ausweg aus der Krise zu finden, die vor einem Jahr ihren Anfang nahm. Bundeskanzlerin Merkel ließ verlauten, dass Deutschland nach Übernahme des Ratsvorsitzes im Januar 2007 sein ganzes Gewicht in die Waagschale werfen werde, um die Verfassung zu retten. Der Ratifizierungsprozess in den Mitgliedstaaten geht weiter. So wird Finnland, das ab 1. Juli 2006 an die Spitze der Union tritt, als 16. Staat den Entwurf ratifizieren.

Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 3 Energie: alte Fragen. Neue Antworten?
Versorgungssicherheit und Energiekostensenkung durch ein europäisches Energienetz: Der am 23. und 24. März tagende EU-Energiegipfel hat die in diese Richtung gehenden Vorschläge der Kommission mit Zurückhaltung unterstützt –, ohne nennenswerte Entscheidungen zu treffen.

Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 2 : Stiefkind soziales Europa
Überall in Europa dasselbe Bild: Die Überalterung der Bevölkerung, die wachsende öffentliche Verschuldung und der zunehmende Druck auf den Arbeitsmarkt durch die wirtschaftliche Globalisierung bringen den sozialen Konsens, der nach dem Zweiten Weltkrieg von den demokratischen Staaten begründet wurde, immer stärker ins Wanken...

Im Spiegel der Zeitschriften Nr. 1: DIE TRANSATLANTISCHEN BEZIEHUNGEN
Der veränderte Tonfall der Bush-Regierung gegenüber Europa, der vor George W. Bushs Reise nach Brüssel (21.-23. Februar 2005) von der amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice angeschlagen wurde, ist keinem Journalisten entgangen. Auch die veränderte Redekultur auf beiden Seiten des Atlantiks wurde von fast allen bemerkt.

 
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