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Ahmadou Kourouma  | Bibliographie

19.03.06 um 11.15 Uhr

Ahmadou Kourouma





Ahmadou Kourouma wurde 1927 im Norden der Elfenbeinküste geboren. Er verstarb im Jahr 2003 in Lyon, Frankreich. Seine Romane zeichnen ein grausames Bild des heutigen Afrika. In wilden Anklagen, die andererseits nie des Humors entbehren, beschreibt er absurde Kriege, größenwahnsinnige Diktatoren und das Schicksal von Kindersoldaten.

Ahmadou Kourouma blickt auf ein bewegtes Leben zurück: Als Rädelsführer wurde er von der Schule verwiesen, in die französische Armee eingezogen und wegen politischer Aktivitäten von 1950 bis 1952 nach Indochina versetzt. Anschließend ging er zum Studium nach Frankreich. Als die Elfenbeinküste 1960 die Unabhängigkeit erlangte, kehrte er zurück und arbeitete als Dolmetscher, Journalist und Versicherungsmathematiker. Nach der Machtübernahme durch den Diktator Félix Houphouet-Boigny schloss er sich der Opposition an und musste das Land verlassen.

Im algerischen Exil erschien 1968 sein erster Roman "Der schwarze Fürst". 1973 verfasste er ein Theaterstück, das ihm weitere 20 Jahre Exil einbrachte. 1990 veröffentlichte er "Monnè, outrages et défis" (Monnè, Beleidigungen und Herausforderungen), das Porträt eines afrikanischen Königs zur Zeit der vorrückenden französischen Kolonialarmee gegen Ende des 19. Jahrhunderts. 1999 folgte sein dritter Roman "Die Nächte des großen Jägers". Seit 1993 lebt Ahmadou Kourouma wieder in Abidjan an der Elfenbeinküste. In seinem jüngsten Roman "Allah muss nicht gerecht sein" beschreibt er das Schicksal des Kindersoldaten Birahima.

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Sonntag, den 19.Marz 06 um 11.15 Uhr
Zwischen den Zeilen
Ahmadou Kourouma
Regie: Joël Calmettes, 26 Min.
Dokumentationsreihe, Frankreich 2003
Synchronfassung, ARTE F
Wiederholung vom 4.April 2003
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Update: 27/04/06 | Zum Seitenanfang |

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