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CLOUIN
Pierre-Yves |
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Dieser junge
französischer Videokünstler hat aus seinem Körper ein
experimentierfeld gemacht. Die Arbeit mit dem
Bildausschnitt und der Perspektive verleihen seinem Werk
eine verstörende Kraft. |
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In SWITCH
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Workman
(1997) Front Room (1996)
C'est
le veau qui bêle (1995)
Head
Egg (1998)
Carnissus
(1999)
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GUILLEMINOT
Marie-Ange |
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Die 1960 geborene
Künstlerin gehört zu den herausragenden
Videokünstlerinnen der Pariser Szene. |
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Mes poupées
(1993
- Ausschnitt)
Sie
modeliert seltsame Objekte, die sie "ihre
Puppen" nennt. Sie spielt mit ihnen und gibt ihnen
neue Formen, die beim Zuschauer ganz unterschiedliche
Assoziationen hervorrufen. |
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MOCIK
Jean-Claude |
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Im selben Jahr, in
dem Nelson Sullivan seine Videos drehte, machte sich der
französische Filmemacher Jean-Claude Mocik nach New York
auf. er schuf ein großartiges, originelles Porträt
dieser Stadt in 100 "Bildern". Eine Auswahl ist
zwischen den Filmen der 3. Vollmondnacht verteilt zu
sehen. |
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Nyc Nac Solo (1989 -
Auschnitt)
Im
Takt eines Metronoms zeigt der Film 100
"geometrische Figuren", mit denen 100
durchnumerierte New Yorker Orte beschrieben werden. Die
Länge der Einstellungen ist immer die gleiche: 675
Fotogramme à 27 Sekunden. Jedesmal wählt die Kamera
einen anderen Ansatz, um die Architektur und die
städtebauliche Konzeption des jeweiligen Ortes
einzufangen. |
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SMITH Jack |
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Jack Smith
ist eine der markantesten Gestalten des amerikanischen
Underground-Kinos. Von den 50er Jahren an bis zu seinem
Aidstod 1989 machte er sich einen Namen mit seinen
extravaganten Filmwerken und Performances. er war
ebenfalls ein sehr gefragter Photograph, Bühnenbildner
und Maler. Seine sehr persönlichen Filme deklinieren
eine innovative und scheinbar frivole Ästhetik, die ihre
Inspiration in den B-Movies Holywoods findet.
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Flaming Creatures
(1963 - s/w - 45 Minuten) "FLAMING
CREATURES ist eines der seltenen modernen Kunstwerke, in
deren Mittelpunkt Freude und Unschuld stehen. Ohne
Zweifel wird diese Unschuld aus Perversionen genährt (in
der gängigen Wortbedeutung), aus dekadenten oder
zumindest theatralischen und artifiziellen Themen. Gerade
deshalb ist der Film wohl so schön und modern. FLAMING
CREATURES ist ein herausragendes Beispiel für das, was
in anderen Kunstrichtungen als Pop Art bezeichnet wird:
Jack Smiths Film hat die Weichheit, die Willkürlichkeit
und die Ungezwungenheit der Pop Art, ihre extreme
moralische Freiheit. Eines der großen Verdienste der Pop
Art ist es, die eingefleischte Gewohnheit dezidierter
Meinungsäußerung hinweggefegt zu haben. Denn die besten
Pop-Art-Werke regen dazu an, das, was Kunst darstellt -
und per Übertragung auch das, was man im Leben empfindet
- ständig gut oder schlecht zu heißen. Pop Art fördert
eine neue, wunderbare Mischung von Haltungen, die früher
als widersprüchlich gegolten hätten.
Darüber hinaus parodiert
FLAMING CREATURES in glänzender Weise eine ausgelebte
Sexualität, während gleichzeitig die Poesie erotischer
Triebe gezeigt wird. Visuell ist der Film voller
Widersprüche. Ausgesprochen subtile Bildeffekte
(Spitzengewirke, fallende Blumen, Bilder")
werden willkürlich zwischen eindeutig improvisierte
Szenen plaziert, in denen typisch weibliche Körper und
magere, behaarte Gestalten fallen, tanzen und sich
lieben."
Susan Sontag, 1964
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SULLIVAN
Nelson |
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Die 3. VOLLMONDNACHT stellt hauptsächlich
Arbeiten des amerikanischen Videokünstlers Nelson
Sullivan vor. Sein Werk ist einzigartig. Nelson Sullivan
beherrschte die Kunst des filmischen Selbstporträts wie
kein anderer. Seine Videos vermitteln den Eindruck, als
folgte ihm ständig ein Kameramann und ein Tontechniker.
Tatsächlich aber hält Sullivan seine Kamera immer
selbst: Sie ist sein ständiger, vertrauter Begleiter,
und der Zuschauer wird in dieses Verhältnis
miteinbezogen. Sullivan, der in der New Yorker
Underground-Szene wohlbekannt war, führt witzig und
selbstironisch durch sein - weitgehend unbekanntes - New
York.
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Nelson Sullivan
Walk to the East Village
(18. April
1989)
Nelson ist mit seinem Bruder zu einem späten Lunch
verabredet. Es ist ein wunderschöner, für die
Jahreszeit sehr warmer Tag. Aber Nelsons gute Laune
schwindet in dem Maße, wie das Warten auf seinen Bruder
kein Ende nimmt.Gay Day Parade
(25. Juni 1989)
Nelson und seine engagierten Freude bei der jährlichen
New Yorker Homo-Demo.
A
Visit to Christina
(1989)
Nelson begibt sich ins Chelsea Hotel, um dort seine
Freundin Christina, einen kuriosen Transvestiten
deutscher Herkunft, zu besuchen. Nelson hat diese
exzentrische Persönlichkeit, die in einem originellen
Ambiente lebt, besonders in sein Herz geschlossen.
Christina starb Anfang 1989, ein Ereignis, das Nelson in
seinen folgenden Videos immer wieder erwähnt.
Bus
trip to Washington
(21. Juni
1989)
Nelson und seine Freunde wollen nach Washington, um eine
Diskothek zu besuchen. Der größte Teil des Films spielt
an der Bushaltestelle, wo alle auf einen Bus warten, der
nicht kommt.
Nelson
Goes to the Fabulous Party
(1989)
Nelson, Ru Paul und Lahoma gehen zu einer Party in der
12e Avenue. In dem extravaganten Bau feiert einer ihrer
Freunde Geburtstag.
A Walk
to the Pier, the Last Day
(3. Juli 1989)
Nelson wandert mit seinem Freund Bill und seinem Hund
durch das alte Hafengelände, wo er sich in den 70er
Jahren gerne aufhielt. Es sind seine letzten Bilder.
Nelson starb in der darauffolgenden Nacht.
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WEGMAN
William |
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Der Hund Man Ray war der Held und
Hauptakteur in der Videoarbeit von William Wegman. Die
Vertrautheit und das Zusammenspiel zwischen Herr und Hund
ist von unerreichter Komik.
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Two dogs and
ball (1975), Man Ray, do you want to?
(1973), Snowflakes (1975) |
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